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Food-Trends 2026/2027: Was Händler jetzt listen sollten

• Logan & Harper Redaktion

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Welche Produkte gehören 2026 ins Regal und welche Trends tragen bis ins nächste Jahr? Die wichtigsten Signale kommen aus den Messen, aus Marktdaten und aus den sozialen Medien. Die ISM 2026 in Köln, aktuelle Zahlen von NielsenIQ und Innova Market Insights sowie Trendreports von Mintel und Branchenverbänden zeigen ein recht klares Bild. Wir haben die Food-Trends 2026 für Sie zusammengefasst und geben zu jedem Trend einen Hinweis, was er für Ihr Sortiment bedeutet. Zum Schluss folgt ein Ausblick auf die Food-Trends 2027.

1. Protein wird zum Massenmarkt

Protein ist 2026 kein Nischenthema aus dem Fitnessstudio mehr. Laut einer NIQ-Analyse stieg der Umsatz mit Produkten, die einen höheren Proteingehalt ausloben, in den zwölf Monaten bis März 2026 um 21,5 Prozent. Vergleichbare Produkte ohne diese Auslobung legten nur um 2,2 Prozent zu. Besonders stark wächst Proteinpulver: Im deutschen Lebensmittelhandel und in Drogerien stieg der Umsatz binnen zwei Jahren von 113 auf 327 Millionen Euro. Die Zahl der Käuferhaushalte verdoppelte sich in dieser Zeit auf mehr als 5,1 Millionen. Besonders stark stieg die Reichweite bei Gen Z und Millennials.

Für Händler bedeutet das: Protein gehört nicht nur ins Studio, sondern auch in den Kiosk und den Supermarkt. Marken wie ESN (Designer Whey, GOAT Bar, Isoclear Protein Clear Drink) und More Nutrition (Protein Iced Coffee, Satisbites) haben eine große Fangemeinde. Snacks wie INLEAD High Protein Tortilla Chips oder RiceUP! Protein Sticks sprechen Kunden an, die klassisch snacken möchten. Eine Übersicht finden Sie im Protein-Großhandel.

2. Swicy und Sour: Geschmack wird intensiver

Süß-scharf („swicy“) gehörte zu den großen Themen der ISM 2026. Laut Innova Market Insights legten entsprechende Produkte zwischen Oktober 2020 und September 2025 um 8 Prozent zu. Typische Aromen sind Chili-Limette oder Tajín, die Zielgruppe sind vor allem Gen Z und Millennials. Parallel dazu setzt die Branche auf besonders intensive saure und scharfe Geschmacksrichtungen, wie auch internationale Fachmedien für 2026 berichten.

Im Sortiment lässt sich das gut abbilden: Takis bedienen die Chili-Limette-Richtung, Blue Shock Sour, Dately Sour oder die Skittles Sour Strip die saure Seite. Präsentieren Sie scharfe und saure Produkte gemeinsam als „Challenge“-Fläche. Das funktioniert besonders bei jungen Kunden, die Produkte aus Social-Media-Videos wiedererkennen.

3. Dubai-Style und Pistazie bleiben

Der Hype um Dubai-Schokolade ist 2026 im Mainstream angekommen. Eine Analyse von 362 Produktneuheiten der ProSweets und ISM 2026 zählte rund 24 Produkte im Dubai-Style mit Pistazie, das sind 6,6 Prozent. Gleichzeitig sind Pistazien knapp und teuer: Laut einem Bericht des Magazins News stiegen die Preise 2025 um weitere 35 Prozent, ein Rückgang 2026 gilt als unwahrscheinlich.

Pistazie ist damit vom Kurzzeit-Hype zur festen Geschmacksrichtung geworden. Setzen Sie auf Formate, die den Trend weiterdrehen: Bergen Dubai Style Cookies Pistachio Cream, die FitSpo Protein Bar Dubai Chocolate Style oder die NOLOVE Mallow Bomb Milk Chocolate & Pistachio. Weitere Artikel finden Sie im Süßwaren-Großhandel.

4. Textur ist das neue Aroma: Mochi, Marshmallow, Crunch

Kunden achten zunehmend darauf, wie sich ein Produkt anfühlt. Laut Innova Market Insights wuchsen Kombinationen aus weich und knusprig zwischen Juli 2023 und Juni 2025 um 156 Prozent, gefriergetrocknete Süßwaren um 32 Prozent. Auch Mintel nennt „Intentionally Sensory“, also bewusst gestaltete Geschmacks- und Texturerlebnisse, als zentralen Trend.

Mochi und Marshmallow passen genau in dieses Muster. NOLOVE Bliss Marshmallow Mochi und FunTW Mochi stehen für weiche, elastische Textur, Nerds Gummy Clusters kombinieren Knusperhülle und Fruchtgummi. Bei Fruchtgummis sorgen Formen wie die Frosty Bites Gummy Burger und Pizza oder JoJo Jelly Gummies für Aufmerksamkeit.

5. Matcha wächst weiter

Matcha bleibt eines der prägenden Getränkethemen. Der Deutsche Tee & Kräutertee Verband spricht im Tee Report 2026 von einem anhaltenden Matcha-Boom, der vor allem jüngere Zielgruppen für Teespezialitäten begeistert. Der Trend reicht längst über Tee hinaus: In der ProSweets-Analyse zur ISM 2026 enthielten rund 2,8 Prozent der Neuheiten Matcha.

Für den Handel bieten sich Süßwaren mit Matcha an, die keine Zubereitung brauchen, etwa MYTCHA Matcha Chocolate oder NOLOVE Marshmallow Matcha. Sie eignen sich gut als Impulsartikel an der Kasse und als Ergänzung zu einem Matcha-Getränkeangebot.

6. Limited Editions und Asia-Aromen

Kunden suchen das Besondere. Laut Innova Market Insights legten Süßwaren mit „Limited Edition“-Kennzeichnung um 16 Prozent zu, und 43 Prozent der Konsumenten suchen gezielt nach ausgefallenen Kreationen. Zudem gewinnen präzise regionale Küchen wie die koreanische an Gewicht, und bei Getränken rücken asiatische Zitrusnoten wie Yuzu oder Kalamansi in den Fokus.

Import-Getränke erfüllen diesen Wunsch besonders gut: Fanta Shine Muscat oder White Peach aus Japan, Fanta Melon aus Korea, Red Bull Cherry Sakura oder Sudachi Lime sowie Dr Pepper Strawberry & Cream. Im Food-Bereich zählen Samyang Buldak (auch als Carbonara und Cup) und BIBIGO Instant Ramen zu den gefragten Artikeln. Passende Sorten zeigt der Getränke-Großhandel, US-Sorten wie Dr Pepper finden Sie außerdem unter den USA-Süßigkeiten.

7. Weniger Zucker, kleinere Gebinde

Im Getränkeregal setzt sich der Trend zu weniger Zucker fort. Laut Zuckerfrei-Monitor 2026 der Bestellplattform kollex stieg der zuckerfreie Anteil bei Cola von 28 Prozent (2023) auf 39 Prozent (2026), bei aromatisiertem Wasser sind es inzwischen rund zwei Drittel. Lekkerland nennt für den Convenience-Handel zudem Zero-Varianten und kleinere Gebinde als Trends 2026.

Ergänzen Sie klassische Softdrinks deshalb um zuckerfreie Alternativen wie Fanta Zero Peach aus Korea, die More Nutrition FIZI Limonade, den Zerup Zero-Sirup oder den Qdol Sparkling Water mit Pokémon- und SpongeBob-Motiven. Auch Foco Kokoswasser und Aloe King sprechen Kunden an, die nach Alternativen zur klassischen Limonade suchen.

8. Nostalgie, Fun und Sammelartikel

Mintel sieht mit „Retro Rejuvenation“ eine Rückbesinnung auf Vertrautes, Innova beobachtet Nostalgie als emotionalen Kaufgrund. Gleichzeitig zeigte der Sammelboom rund um die Panini-Sticker zur WM 2026, wie schnell Sammelartikel an Kiosken knapp werden können.

Für Händler lohnt sich deshalb eine kleine Fun-Fläche neben den Süßwaren: Squishys wie Crispy oder Salted Butter und XL-Varianten, Sammelsticker sowie Klassiker wie Herr’s Cheese Curls. Mehr dazu im Spielwaren-Großhandel.

Ausblick: Food-Trends 2027

Einen ersten Blick auf 2027 wirft die ISM, die vom 31. Januar bis 3. Februar 2027 in Köln stattfindet. Absehbar ist schon jetzt: Mintel rechnet bis 2030 mit mehr Vielfalt statt extremer Ernährungsregeln, mit traditionellen Zutaten und bewusst gestalteten Sinneserlebnissen. Protein dürfte dabei bleiben, aber stärker mit Geschmack und Textur kombiniert werden.

Als nächste Welle bei Getränken beschreibt Innova Wurzelgemüse wie Ube und Taro in Latte-Varianten sowie alkoholfreie fermentierte Getränke wie Kombucha und Wasserkefir. Im Süßwarenregal bleiben Limited Editions, globale Aromen und Premiumisierung wichtig. Weil der Kakaopreis schwankt, setzen Hersteller zudem verstärkt auf gefüllte Produkte und Kakao-Alternativen. Das bedeutet für Händler: Rohstoffe wie Kakao und Pistazie bleiben ein Preisrisiko, und neue Geschmacksrichtungen wechseln schneller.

Fazit

Die Food-Trends 2026 lassen sich auf einen Nenner bringen: mehr Protein, intensivere Aromen, spannende Texturen und Produkte, die man so nicht überall findet. Für 2027 kommen Tradition, Sinneserlebnisse und neue Asia-Aromen hinzu. Logan & Harper beliefert ausschließlich Händler mit internationalen Snacks, Süßwaren und Getränken: alle Produkte mit deutscher Deklaration, geringe Mindestmengen und versandfertig in 24 Stunden aus dem Zentrallager in Deutschland. Ihr persönlicher Ansprechpartner hilft Ihnen, die passenden Trends für Ihr Geschäft auszuwählen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Food-Trends 2026 sind für Kioske und Spätis am wichtigsten?

Besonders wichtig sind Protein-Snacks und Protein-Drinks, intensive Geschmacksrichtungen wie Swicy und Sour, Dubai-Style mit Pistazie sowie Import-Getränke aus Asien und den USA. Diese Produkte passen gut auf kleine Flächen und eignen sich für Impulskäufe.

Lohnt sich Protein auch außerhalb von Fitnessstudios?

Ja. Laut NIQ stieg der Umsatz mit Produkten, die einen höheren Proteingehalt ausloben, in den zwölf Monaten bis März 2026 um 21,5 Prozent. Die Nachfrage kommt also längst aus dem breiten Lebensmittelhandel, und Riegel, Snacks und Drinks passen auch in Kiosk und Supermarkt.

Welche Food-Trends werden für 2027 erwartet?

Mintel erwartet eine stärkere Rückbesinnung auf Tradition und bewusst gestaltete Sinneserlebnisse. Bei Getränken nennt Innova unter anderem Ube, Taro und alkoholfreie fermentierte Getränke. Neue Impulse für Süßwaren und Snacks bringt die ISM vom 31. Januar bis 3. Februar 2027.

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