5 Tipps für Händler beim Einstieg ins internationale Sortiment
28. Februar 2025• Logan & Harper Redaktion
Der Einstieg: Chancen und erste Hürden
Internationale Trendprodukte im Sortiment zu führen klingt verlockend – und ist es auch. Doch wer unvorbereitet startet, riskiert Fehlkäufe, rechtliche Fallstricke und unnötige Zusatzkosten. Wir haben die fünf wichtigsten Tipps zusammengestellt, die Einzelhändlern den Einstieg erleichtern.
1. Klein anfangen – mit klugem Sortiment
Starten Sie mit einem überschaubaren, aber gezielt kuratierten Kernsortiment: 15 bis 20 Produkte, die klare Trendrelevanz haben, gut erkennbar sind und verschiedene Kategorien abdecken (Chips, Süßes, Getränke). Ein fokussiertes Debüt-Sortiment ist besser als ein breites, unkontrolliertes Angebot, das Kunden verwirrt und Ihre Lagerkapazitäten überlastet.
2. Auf deutsche Deklaration bestehen
Importierte Lebensmittel müssen in Deutschland mit einer deutschen Etikettierung versehen sein – Zutaten, Allergene, Nährwerte, Herkunftsland. Arbeiten Sie ausschließlich mit Importeuren, die compliant deklarierte Produkte liefern. Andernfalls haften Sie als Händler für Kennzeichnungsverstöße. Logan & Harper liefert alle Produkte bereits mit korrekter deutscher Deklaration – direkt verkaufsfertig.
3. Margen realistisch kalkulieren
Exotische Snacks erlauben oft deutlich höhere Aufschläge als Standardprodukte – aber nur, wenn Sie den Einkaufspreis, die Lagerkosten und die Umschlaggeschwindigkeit realistisch einkalkulieren. Hochpreisige Trendprodukte mit geringer Rotation können trotz guter Marge schnell zu Minusgeschäften werden. Setzen Sie auf Produkte mit hoher Lagerumschlagquote und kalkulieren Sie konservativ.
4. Sichtbarkeit im Store maximieren
Internationale Produkte brauchen Sichtbarkeit, um zu funktionieren. Platzieren Sie das Sortiment prominent – neben der Kasse, in einem dedizierten "World Snacks"-Regal oder in einer Themenecke. Viele Importeure bieten auf Anfrage Werbematerial, Displays und Produktdatenblätter. Nutzen Sie diese Ressourcen aktiv.
5. Trends beobachten und rotieren
Was heute viral ist, kann in drei Monaten überholt sein. Behalten Sie Social Media im Blick – besonders TikTok Food-Trends – und rotieren Sie Ihr Sortiment regelmäßig. Kombinieren Sie Evergreens (Produkte mit dauerhafter Nachfrage) mit saisonalen oder viralen Neuzugängen. Ein frisches Sortiment hält Kunden neugierig und erhöht die Wiederkaufsquote erheblich.
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